Der junge Programmierer und Minimalist Jörn, dessen Blog ich euch hier schon einmal vorgestellt habe, hat super schön beschrieben, wie man in‘s Meditieren rein kommt und wie sich das anfühlt, wenn man das noch nicht lange macht. In einem weiteren Artikel erklärt er, was sich dadurch in seinem Leben verändert hat. Meditation hat mich schon immer fasziniert. Die Theorie begeistert mich. Die Praxis hat mich allerdings zu oft frustriert, wenn ich mich da mal heran gewagt habe. Oder anders gesagt: Ich war zu undiszipliniert. Meditieren zu lernen ist nicht leicht. Im Gegenteil. Aber ich möchte so gerne wissen wie sich das anfühlt. Wird doch wohl machbar sein, einfach mal nichts zu denken.

Ich bin zu häufig von unserer extroversions-orientierten Welt überfordert. Natürlich liebe ich es mich von Input berieseln zu lassen. Aber ich denke ich mache das häufiger als es mir gut tut. Fernsehprogramm zu schauen würde mich wahnsinnig machen, aber so viel besser ist das tägliche Reddit, Twitter und Blogs lesen vermutlich auch nicht für meinen Geist.

Abgesehen davon habe ich für meinen Geschmack zu oft Angst vor Situationen in der Zukunft oder Wut auf Dinge, die in der Vergangenheit liegen. Ich muss Wege finden damit umzugehen falls der Asphalt mal nass ist.

Ich fange nochmal mit Meditation an. Es ist ein guter Zeitpunkt.